An der Landsgemeinde 2013 in Glarus habe ich mit zwei Canon 7D Kameras ein Timelapse (Aufbau des Rings, Landsgemeinde, Abbau) produziert. Die Kameras schossen alle 20 Sekunden ein Bild (Tag und Nacht). In einem aufwändigen Verfahren wurde dannach aus den tausenden Bildern der Zeitraffer berrechnet und mit Final Cut Pro X geschnitten und gegradet. (Bild: SRF, Online)
Bearbeitet wurden die Bilder mit Adobe Lightroom und Deflickert, sowie die Tag/Nacht- und Nacht/Tag-Uebergänge geglättet mit LRTimelapse:
Hier ist das Resultat (unbedingt gross und in HD schauen!):
Die Landsgemeinde im TV:
Verschiedene spektakuläre Wetterstimmungen während des Aufbaus des Landsgemeinde-Rings (3 Tage):
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Bei Interesse an einem Bild, kontaktiert mich bitte.
Für Timelapse-Aufnahmen war ich einige Male bereits auf der hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch. Dabei habe ich 4K Moving-Timelapse Filme mit den Ditogear Omnihead gemacht. Nicht immer hatte ich Wetterglück. Obwohl zum Teil spektakuläres Wetter mit interessanten Stimmungen herrschte, konnte ich keine Aufnahmen machen. Der Wind war einfach zu stark. Auch habe ich leider noch nicht viele klare Sternen-Nächte erlebt. Im Sommer werde ich nochmal bei einer möglichst ruhigen Wetterphase hochgehen und die Serie fortsetzen (auch auf dem Gletscher).
Hier ist nun ein erstes Resultat (unbedingt in HD, Fullscreen und mit gutem Sound schauen und hören!)
Blick Richtung Aletschgletscher, Konkordiaplatz
Hochalpine Forschungsstation Jungfraujoch
Die Jungfrau im Morgenlicht
Exklusiver Kamerastandort auf der Sphinx Forschungsstation.
Stollen im Jungfraujoch. Richtung Ausgang Aletschgletscher.
Zeitraffer-Aufnahmen in der Nacht.
Hochalpine Forschungsstation Jungfraujoch
Kamera auf dem Ditogear Omnihead.
Aus diesem Zeitraffer wird nichts…
HILFE!! Kartendefekt:
Im Oktober 2012 musste ich allerdings einen ziemlichen Rückschlag hinnehmen. Mit Schrecken stellte ich fest, dass eine der vier verwendeten CF-Karten einen defekt hat. Ich konnte die Bilder mit dem Mac, wie auch mit der Canon EOS nicht mehr Anzeigen, bzw. Auslesen. Das ist mir bis dato noch nie passiert. Auf der Karte befand sich unter anderem ein spektakulärer Sonnenaufgang, für den ich sehr früh aufgestanden bin! Was tut man in so einer Situation?
Ich schickte nach einer Recherche im Internet die defekte Karte an Recovervab, einem Datenrettungsdienst in Deutschland. Und oh Wunder: Recoverfab konnte die Daten zu nahezu 99% retten! Einziger Wermutstropfen: es gab einige beschädigte Bilder, die Lightroom nicht lesen konnte. Zu allem Uebel waren die auch noch in der ganzen Serie schön verteilt. Das bedeutete, dass die Timelapse-Filme kürzer wurden oder ich nur Teile daraus verwenden konnte (sehr ärgerlich!). Die Datenrettung hat mich 540 Franken gekostet (für eine 64 GB CF-Karte mit ca. 1900 Canon raw-Bilder darauf).
Beschädigte Bilder in Lightroom:
Übrigens, so sieht die Karte aus nach der Datenrettung:
Hier sieht man wie so eine Datenrettung funktioniert:
“Jeder Rappen zählt” die multimediale Spendenaktion vom 17.12.2012 bis 22.12.2012 von SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) und der Glückskette. 6 Tage komprimiert zu viereinhalb Minuten.
Technische Infos:
Canon EOS 7D (Zeitautomatik)
Canon 24-70mm, 2.8
Postproduction:
Lightroom 3
LRTimelapse (www.lrtimelapse.com)
Final Cut Pro X
Magic Bullet Looks
Auch dieses Jahr war ich wieder als Kameramann bei der Spendenaktion JRZ (Jeder Rappen zählt) mit dabei. Das Motto: “Jeder Tropfen hilft” nahm sich Petrus die ganze Woche hindurch immer wieder zu Herzen. Es regnete zum Teil sehr stark. Trotzdem oder gerade deswegen war die ganze Veranstaltung sehr stimmungsvoll und hat mich immer wieder motiviert gute, emotionsgeladene Live-Bilder einzufangen. (Alle Fotos: Samuel Trümpy)
Am 22. und 23. Mai 2012 wurde in Zürich-Oerlikon ein historisches Backsteingebäude (ehemaliges Direktionsgebäude der Maschinenfabrik Oerlikon), um 60 Meter verschoben.
Die Redaktion Schweiz Aktuell des Schweizer Fernsehen sendete 2 Tage Live von dieser grössten Hausverschiebung die die Schweiz je gesehen hat.
Nebst der Arbeit an einer Livekamera, habe ich vom Schweizer Fernsehen auch noch den Auftrag erhalten, die spektakuläre und grösste Hausverschiebung in Europa im Zeitraffer festzuhalten. An unterschiedlichen Stellen habe ich Kameras aufgestellt, um über zwei Tage die sehr langsame Bewegung des Hauses sichtbar zu machen. Dabei setzte ich Canon 7D Kameras mit externem Akku ein. Eine weitere Live-Kamera sendete von einem gegenüberliegenden Hausdach über eine Funkstrecke kontinuierlich ein Bild vom Schauplatz in den Regiewagen und wurde dauernd aufgezeichnet. Das stark verschnellerte Bild dokumentierte den Vorgang jede Stunde eindrücklich für den Fernsehzuschauer. Insgesamt sind von den Fotokameras fast 10’000 Bilder entstanden.
Das Resultat seht ihr hier:
Moving of the MFO building in Zurich 2012, time lapse from Patrick Gautschy on Vimeo. Time lapse by Patrick Gautschy (www.kameraarbeiten.ch). All rights reserved.
Informationen zur Fernsehsendung kannst du hier sehen.
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