Filmen mit VDSLR (Canon EOS)
Für gewisse Produktionen und Projekte setze ich ein Film-DSLR-Rig von Redrockmicro mit einer Canon 7D und allem nötigen Zubehör ein. Ich habe mir in letzter Zeit ein grosses Knowhow mit dieser Technik angeeignet und biete mich mit diesem System für ausgewählte Produktionen, als kostengünstige Alternative zu anderen, weitaus teureren Digitalfilm-Formaten, an.

(Foto: Thomas Züger, www.zuegerpix.ch)
Gute Gründe für eine Filmproduktion mit einer Canon EOS Spiegelreflexkamera (VDSLR, von Video-DSLR, oder auch HDSLR von HD-Spiegelreflex):
- geringe Grösse,
- selektive Schärfentiefe,
- niedriger Preis (sehr wenig Geld für “Filmlook”),
- gute Lowlight-Fähigkeit,
- kleine Datenmenge (wenig Speicherplatz nötig)
- Flexibilität, Einfachheit.
VDSLR‘s bieten viel fürs Geld. VDSLR‘s haben Stärken und Schwächen.
Wenn man die Schwächen kennt, können diese umgangen werden und tolle Filme entstehen. Sicher immer noch am Wichtigsten ist aber das was vor der Kamera geschieht! Das heisst auch, dass eine schlechte Story mit einer solchen Kamera sicher NICHT (!) besser wird (sie ist kein Allerweltsheilmittel)! Sehr gut eignet sich eine Canon EOS mit entsprechenden Objektiven auch für Nahaufnahmen, Produkte- und Makroaufnahmen, sowie Shots für Signete. Hier kann man sehr schön mit selektiver Schärfe arbeiten und das Bild dadurch komponieren und staffeln. Gerade solche Aufnahmen unterscheiden sich nicht mehr sehr gross von Aufnahmen einer viel teureren Digital-Filmkamera (Sony F3, Red, Alexa, etc.).
Wissen muss man auch, dass das Video-Bildsignal einer Canon EOS relativ stark komprimiert ist. Das heisst: es ist eher schwer später mit diesem Rohmaterial viel rauszuholen (Kontrast, Look, Belichtung, etc.). Im Weiteren ist zu beachten dass die Rohdaten für die Bearbeitung im Schnittsystem gewandelt werden müssen. Dies kann Mehrkosten zur Folge haben! Gegen einen Aufpreis biete ich die Datenwandlung (Apple Pro Res) ebenfalls an.
Zum Thema Ton gibt es folgendes zu sagen: grundsätzlich arbeite ich mit dieser Kamera nur mit einem Tontechniker, da ich mit dem Bild genug beschäftigt bin und mich nicht noch um den Ton kümmern kann. Der Tönler zeichnet den Ton separat auf und erstellt auch einen Tonrapport. Der Ton der Kamera eignet sich nur als Führungston und ist nicht sendefähig. Bei sehr einfachen Drehs kann ausnahmsweise mal auf den Tönler verzichtet werden (Aufzeichnung auf meinen Digitalrekorder in sendefähigem Ton). Dies muss aber vorher genau besprochen werden!
(siehe auch: Präsentation Nikon Solution Day, 24. November 2010 @ Light + Byte AG, Zürich)
Das System besteht aus folgenden Teilen: Canon EOS 7D, diverse Foto-Objektive, SmallHD 5,6in 720p Native LCD-Monitor, Follow-Focus von Redrockmicro, Zoom Hn4 Ton-Digitalrekorder, Mattebox mit diversen Filtern, Power Distribution Box von Hawk-Woods und Eigenbau, 130Wh V-Mount Akku, MacBook Pro 17″, Speicherkarten, Festplatten (für Backup).
Kosten pro Tag (nur Ausrüstung): Fr. 120.-
(komplett drehbereit, inkl. Roh-Datensicherung und Lieferung der Daten auf Festplatte, exkl. Datenwandlung), Spezialkonditionen bei sehr langen Drehzeiträumen natürlich möglich. Bei Buchung über das tpc, verrechne ich die Ausrüstung der tpc-Herstellungsleitung (d.h. die Redaktion bekommt von mir keine Equipmentrechnung). Bei der Bestellung übers tpc ist ausdrücklich “eigene Canon EOS von Patrick Gautschy” anzugeben.
Konditionen:
| 2 Tage | 10% |
| 3 Tage | 20% |
| 4 Tage | 25% |
| 5 Tage | 30% |
| 6 bis 9 Tage | 35% |
| 10 bis 20 Tage | 40% |
| 21 bis 35 Tage | 45% |
| über 35 Tage | 50% |
Kurze Testdrehs sind gratis.
Datenwandlung in Apple ProRes 422 (HQ) oder 444: Fr. 200.- (Rohmaterial aus maximal vier 16GB Speicherkarten, jede weitere Speicherkarte Fr. 60.-. eine 16GB Speicherkarte entspricht in etwa 12 Minuten Film).
Andere Formate auf Anfrage. Lieferung der Files auf Festplatte. Datensicherung bei mir garantiert bis max. 3 Monate inbegriffen.
Beispiele gedreht mit der Canon EOS:
- Portraits der Schweizer Skirennfahrer/innen für die Ski-WM in Garmisch Partenkirchen 2011 (2010)
- Beitrag “Nanostruktur von Karies” im Wissensmagazin Einstein des Schweizer Fernsehen (2011)
- diverse Aufsager mit der Moderatorin Sandra Studer für die SF-Live-Opernübertragung “Aida am Rhein” (2010)
Spezielle Varianten, z.B. mit Gyro-Stabilisatoren, für eine schwebende Kamera oder spezielle Montagen der Kamera sind auch möglich!
Für weitere Infos und Bestellungen: bitte anfragen!



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