Gyro Skicam

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Neuigkeiten von der GyroSkicam immer unter: Kategorien/GyroSkicam.

Die GyroSkicam ist eine Eigenentwicklung von mir und wurde speziell für Skirennen entwickelt. Das System wird bereits vier Jahre sehr erfolgreich bei diversen Ski-Weltcuprennen eingesetzt. So liefert die GyroSkicam am Lauberhornrennen jeweils eine spektakuläre Kamerafahrt. Gefahren wird die Kamera vom ehemaligen Weltcupfahrer Bruno Kernen. Die GyroSkicam war auch bei den Skiweltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen, sowie bei den olympischen Spielen in Sotchi für das Weltsignal im Einsatz und bot dem Zuschauer daheim eine spektakuläre subjektive Kamerafahrt.

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Das Geheimnis der GyroSkicam sind zwei hochwertige mechanische Kreiselstabilisatoren, die das Bild stabilisieren. Durch zwei Kreisel in 90 Grad Anordnung erreicht man eine Stabilisierung aller 3 Achsen. Das Grundprinzip ist einfach: definierte Schwungmassen werden auf 22 000 Umdrehungen/min beschleunigt. Die resultierende Trägheit der Masse hält das Gerät im Ist-Zustand und macht es unanfälliger für Vibrationen, Ruckler und Verwackler. Die Schwenkrate beträgt max. 30°/Sekunde. Schnellere Schwenk bewirken ein “Ausschlagen” der Kreisel, was ruckartige Bewegungen im Bild erzeugt. Dies wird allerdings bei der GyroSkicam in kauf genommen.

Im Rucksack befindet sich ein Inverter für die Gyros (12V auf 115V, 400Hz), der SD-Card-Flash-Bildrekorder, sowie ein Lithium-Ionen-Akku zur Stromversorgung. Auf dem Rig befindet sich ein mini-Kamerakopf von Panasonic, der mit dem passenden Rekorder ebenfalls von Panasonic im Rucksack verbunden ist (mit HD-SDI Out zur Einspielung in den Uebertragungswagen).

Warum wird dieses Kamerasystem bei Skirennen eingesetzt:
Viele der Bewegungen im Bild sind ungewollt und störend für den Bildeindruck. Das zeigt sich besonders am Horizont, bzw. an weit entfernten Objekten (z.B. Berge). Diese bewegen (wackeln) mit einer Handkamera sehr stark. Der Kamerafahrer kann dem noch so stark entgegenarbeiten, er wird es nie schaffen diese ungewollten Bewegungen wegzubekommen. Die gewollten Bewegungen hingegen erzeugen erst den Eindruck von Geschwindigkeit (z.B. vorbeiflitzende Objekte, Bewegungsunschärfe). Die mechanischen Gyros eliminieren durch die Kreiselkraft grösstenteils die ungewollten Bewegungen und helfen dem Kamerafahrer das Bild und insbesondere den Horizont ruhiger zu halten. Trotzdem, oder gerade deshalb, wirken diese Aufnahmen dynamisch, spektakulär und schnell. Durch das ruhigere Bild sind mehr Details sichtbar, was sich besonders bei grossen hochauflösenden HD-Bilder positiv auswirkt.

In diesen Gegenüberstellungen sieht man eindrücklich wie die GyroSkicam arbeitet und was sie gegenüber einer konventionellen Aufnahme mit einer Kamera in der Hand (ohne externe Kreiselstabilisierung) bewirken kann:


Die Lauberhorn-Abfahrt 2013 mit der GyroSkicam (unbearbeitetes Rohmaterial, direkt aus der Kamera. In HD und Fullscreen schauen!):

(Copyrights Bild- und Filmmaterial: tpc, SRF, Keystone)

Kleines exklusives GyroSkicam Portfolio:
Exclusive GYRO SKICAM Examples!

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